Unsere Sektion

Wir sind in Eglisau, Wasterkingen, Hüntwangen, Wil und Rafz vertreten

Ereignisse 2013

Gemeindeordnung

An der Gemeindeversammlung vom 3. März 2013 wurde über unsere neue Verfassung (Gemeindeordnung) abgestimmt. Dazu haben wir wie folgt Stellung genommen:

Immer mehr Städte und Gemeinden haben sich den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verschrieben. So haben im Kanton Zürich die Stadt Zürich, Buchs sowie Illnau-Effretikon die Ziele in ihre Gemeindeordnung bereits übernommen. Weitere Gemeinden überlegen sich, die Ziele zu übernehmen oder verweisen darauf. Am Anfang dieses ambitiösen Weges gilt es, die Ausgangslage der heutigen Energieversorgung und die Potentiale der Gemeinde zu erfassen. Der Umstand, dass die Gemeinde Rafz unlängst das Label „Energiestadt“ erhalten hat, wirkt unterstützend bei der Umsetzung von Massnahmen zur Zielerreichung.

Aufgrund der Programmziele, zu finden auf der Website www.2000watt.ch, wollen wir den Weg weiterbeschreiten und die Massnahmen des Labels „Energiestadt“ durch die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in unserer Gemeindeordnung festigen. Deshalb haben wir an der Gemeindeversammlung den Antrag gestellt, Artikel §19 der Gemeindeordnung wie folgt zu ändern: „Die Gemeinde berücksichtigt bei ihren Entscheidungen und Bewilligungen die Ziele der 2000 Watt Gesellschaft.“

Wir erachten die obige Absichtserklärung als konsequenten und nachhaltigen Schritt in die schon eingeschlagene Richtung „Energiestadt“ Rafz.

Ereignisse 2012

Die GLP Rafzerfeld hat im ersten Quartal Stellung zur neuen Rafzer Polizeiverordnung genommen. Unsere Schwerpunkte waren das Littering und die Plakatierung bei Abstimmungen und Wahlen. Leider weigert sich die Gemeinde Rafz standhaft, den ortsansässigen Parteien Stellflächen für Wahl- und Abstimmungsplakate zur Verfügung zu stellen. Auch an der Rafzer Gemeindeversammlung vom 18. Juni dieses Jahres hat unser, wie auch der Antrag der SP, Schiffbruch erlitten.

Betreffend Neubau der Turnhalle in Rafz sind Kostenbewusstsein, Synergien, schonungsvoller Umgang mit Ressourcen und, wo notwendig, eine Beschränkung auf die Kernaufgaben die Rezepte für einen nachhaltigen Finanzhaushalt. Wir werden das neue Projekt in diesem Sinne prüfen, begleiten und bei Bedarf bei der Gemeinde vorstössig werden.

Die Grünliberale Partei Rafzerfeld unterstützt die Initiative zur Förderung des öffentlichen Verkehrs in Rafz, welche drei Privatpersonen als Erstunterzeichner unlängst bei der Gemeindeverwaltung eingereicht haben. Die Initianten weisen u.a. auf die Verpflichtung gemäss kantonaler Angebotsverordnung hin, ein adäquates Angebot auch für zentrumsferne Gebiete in Rafz anzubieten.

Damit wir erfolgversprechende Themen aufnehmen können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Melden Sie sich bei uns!

Öffentlicher Verkehr

Die Grünliberale Partei Rafzerfeld unterstützt die Initiative zur Förderung des öffentlichen Verkehrs in Rafz, welche drei Privatpersonen als Erstunterzeichner unlängst bei der Gemeindeverwaltung eingereicht haben. Die Initianten weisen neben der Verpflichtung gemäss kantonaler Angebotsverordnung (LS 740.3), ein adäquates Angebot auch für zentrumsferne Gebiete in Rafz anzubieten, darauf hin, dass spätestens mit dem Fahrplanwechsel 2015 der heute noch zeitweise angebotene deutsche Bus von der Ziegelei über die Post zum Bahnhof wegfallen wird. Es ist höchste Zeit, dass sich Gemeinde und Anbieter (in unserem Fall ZVV und / oder Flextax) über eine nachhaltige Verbesserung des örtlichen öffentlichen Nahverkehrs einigen und so den längst fälligen Ortsbus realisieren.

Aus Sicht der glp Rafzerfeld böte sich dazu die sogenannte Spangenbuslösung an, welche über ein ausgeklügeltes Fahrplansystem die Gemeinden Eglisau, Hüntwangen, Wil und Rafz mit den jeweiligen Bahnhöfen verbindet. Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2012 und dem damit verbundenen Wegfall von Zugsverbindungen von/und nach Rafz wird ohne ein leistungsfähiges Ortsbussystem der Anteil Zu- und Wegbringer (sog. Kiss’n’ride) am Bahnhof drastisch zunehmen. Die schon heute unbefriedigende Situation vor dem Bahnhof wird dadurch aggraviert. Der unfallträchtige Mix von Bus, Zweirädern, Fussgängern und Autos nimmt unnötig zu. Der Gemeinderat täte gut daran, proaktiv eine Lösung zu suchen.

Wir bleiben dran!

Rückblick auf die Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2012

An der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2012 wurde der gemeinsame Vorstoss von SP und GLP, anlässlich der Revision der Polizeiverordnung eine Basis für Stellplätze von Parteiplakaten einzubringen, von einer Mehrheit der Stimmbürger/innen abgelehnt. Dies nachdem der Gemeindepräsident Jürg Sigrist versichert hatte, dass die Polizeiverordnung durchaus Möglichkeiten böte, solche Plakatstandplätze zu bewilligen. Wir werden seine Aussage bei den nächsten Wahlen testen!

Im Übrigen danken wir dem Gemeinderat für die Beantwortung unserer Anfragen zu den Themen SBB-Billette wie auch dem Turnhallenneubau. Zwischen unserer Anfrage und der Beantwortung passte die SBB die Preise geringfügig nach unten an, zudem wurde in Schaffhausen eine neue Tarifstruktur eingeführt. Die durch uns monierte Preisdifferenz ist nun nicht mehr so ausgeprägt, wirklich beantwortet wurde unsere Anfrage jedoch nicht. Aufgrund einer auch in Eglisau gestarteten Anfrage unsererseits wurde der Druck auf die SBB jedoch dahingehend erhöht, dass nun ein Testbetrieb mit "fernbedienten" Automaten an diesen beiden Bahnhöfen eingerichtet wurde. Insofern hat sich unser Engagement also gelohnt. Wir bleiben dran!

Schliesslich danken wir dem Gemeinderat für das Angebot, dass allgemeine Fragen direkt mit den zuständigen Behördenmitgliedern besprochen werden können. Diese Möglichkeit wurde im Vorfeld der Gemeindeversammlung bezüglich Turnhallenneubau auch wahrgenommen. Doch konnten die von uns vorgebrachten Fragen nicht abschliessend beantwortet werden, weshalb wir sie im Wissen um einen bevorstehenden Infoanlass trotzdem als Anfrage formulierten. Anlässlich des Infoabends vom 3. Juli nahmen wir dann erfreut zur Kenntnis, dass die Standortwahl für Turnhalle und Schulgebäude weitgehend auch unseren Vorstellungen entspricht. Die Möglichkeit zur Gewinnung und Einspeisung von Solarenergie ab dem Turnhallendach ins HWG-Netz begrüssen wir sehr!

Informationsveranstaltung über Solarenergie in Eglisau

Am 13. Februar 2012 fand in Eglisau im Weierbachhus eine Informationsveranstaltung zum Thema Solarenergie Eglisau statt. Dabei war Daniel Rutschmann aus Wil als Hauptreferent anwesend, der sein Solarkraftwerk vorstellte. Herr Hans-Ulrich Vollenweider zeigte die finanziellen Aspekte eines Solarkraftwerkes auf. Anbei unser Dank auch an Fokus Eglisau, die mit uns zusammen diesen Anlass ermöglicht haben.

Ereignisse 2011


Ereignisse 2010

Umfahrung Eglisau

Am 21. Januar 2010 waren am Polithöck in Eglisau prominente Teilnehmer zugegen, so das KEVU-Mitglied KR Benno Scherrer Moser sowie zwei Vertreter des Vereins "pro Umfahrung Eglisau". Die anwesenden Mitglieder und Sympathisanten hörten den verschiedenen Votanten gespannt zu und nahmen im Anschluss daran an der spannenden Diskussion teil.
Die Sektion Rafzerfeld der glp hat zur Umfahrung Eglisau ein Positionspapier verfasst, welches der Fraktion der glp im Kantonsrat bei der Beantwortung der hängigen Motionen zur Umfahrung Eglisau (KR-Nr. 55/2009) sowie dem Autobahnzusammenschluss Glattfelden-Bülach (KR-Nr. 56/2009) als Leitfaden dienen soll.
Das Positionspapier wurde an der GV der glp Bezirk Bülach vom 19. März 2010 den anwesenden Mitgliedern und Symathisanten vorgestellt und nach Diskussion zur Kenntnis genommen.

Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2010 (Traktandum Jugendtreff)

Die Grünliberale Partei Rafzerfeld anerkennt die als Folge der Rückweisung geleistete Arbeit des Gemeinderats bei der Ausarbeitung der heute präsentierten Vorlage. Die glp begrüsst grundsätzlich die Einführung eines Jugendtreffpunkts in Rafz.

Erlauben Sie uns einige Bemerkungen:

Alle Bedenken, welche die glp im Rahmen der ersten Abstimmung geäussert hatte, wurden mit der aktuellen Vorlage berücksichtigt, so u.a. die Nutzung von bestehenden Gebäuden, ungenügendes Raumangebot, zu hohe Kosten sowie der Landverbrauch.
Der nun vorliegende Jugendtreffpunkt wird in ein bestehendes Gebäude, welches sich im Besitz der Gemeinde Rafz befindet, eingebaut. Er verfügt über fast 50 % mehr Nutzfläche zu einem markant tieferen Preis. Zudem sind die zwei Räume im Obergeschoss dank ihrer abgesetzten Lage durchaus für alternative Nutzungen (z.B. Vereine) brauchbar.

Wir stellen aber fest, dass aufgrund der Nutzung des Veranstaltungsraums und der Möglichkeit des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen des geplanten „Jugendkafis“ weder ein Notausgang geplant, noch der Einbau einer Lüftung für Küche und Veranstaltungsraum vorgesehen sind.

Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens sind durchaus noch weitere Auflagen denkbar, welche alle kostenrelevant sein werden.

Die Bruttokosten der Schätzung vom 31. März 2010 belaufen sich wie wir gehört haben auf Fr. 490'000. Darin enthalten sind u.a. fast Fr. 70'000 Architektenhonorar und Fr. 20'000 Baunebenkosten.

Wir fordern die Gemeinde auf, neben den Eigenleistungen der Jugendlichen auch alle möglichen Eigenleistungen der Gemeinde vertieft zu prüfen. Zudem bitten wir die Architekten eindringlich, ihre Honorarpolitik zu überprüfen. Es geht nicht an, für ein durch selbige Firma erstelltes Gebäude nochmals 15 % Honorar zu fordern. Im Sinne eines sozio-kulturellen Sponsorings des künftigen Jugendtreffpunkts bitten wir die Architekten um eine drastische Reduzierung ihrer Forderungen.

Trotzdem empfehlen wir den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern Annahme der Vorlage.

Urnenabstimmung vom 25./26. September 2010 in Rafz (Traktandum Jugendtreff)

Die Grünliberale Partei hat das Projekt der ehemaligen Schulpflege geprüft und empfiehlt den Stimmbürgern von Rafz dieses Projekt zur Annahme.
Folgende Fakten führten zu diesem Entschluss
  • Die Bevölkerung von Rafz setzt sich zu einem guten Zehntel aus Schülerinnen und Schüler zusammen (ca. 450 schulpflichtige Kinder).
  • Die Kosten für das bestehende Gebäude fallen der Gemeinde zur Last, genutzt oder ungenutzt.
  • Der Ausbau erlaubt bei einer allfälligen späteren Nutzung, diesen auch als Vereinsraum oder für gesellschaftliche Anlässe optimal zu nutzen.
  • Wir sind unserer Jugend einen Treffpunkt schuldig, da wir unseren Kindern immer mehr verbieten und ihren Spielraum einengen.
  • Weil wir der Dorfjugend eine Möglichkeit bieten wollen, ihre gemeinsamen Treffen im Dorf ohne Erwachsene verbringen zu können.
Deshalb empfehlen wir allen Stimmberechtigten, an die Urne zu gehen und das jahrelang der Jugend versprochene Jugendhaus gutzuheissen.

Für ein lebendiges Rafz: Ja zum Jugendhaus

2008

Einsprache der GLP Rafzerfeld (Aufhebung des bedienten Bahnschalters)

Einprache vom 19. Juni 2008 und diejenige nach der Stellungnahme der SBB  vom 30. Oktober 2008
Petition zur Aufrechterhaltung des bedienten Teils des Bahnhofs Rafz

Wir haben mit der SP und der SVP zusammen und Vertretern der Kantonsregierung aus Zürich und Schaffhausen sowie aus Deutschland die 2478 Unterschriften den SBB übergeben. Die SBB hat uns ihre Achtung entgegengebracht und versprochen, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Faktoren sich für eine akzeptable Lösung einzusetzen. Dies beinhalte auch die Prüfung alternativer Konzepte (AVEC, Stationshaltermodell, ...)
Anbei einige Bilder von der Übergabe:
Besammlung, Vertreter der SBB (v.l. n.r Herren Schurter, F. Nüesch, P. Lehmann,
Übergabe an Herrn P. Lehmann (v.l. n.r. Herren B. Hauser (GLP), A. Fröhlicher (SP), F. Sigrist (SVP))  und Verabschiedung.
Die Pressemitteilung. Karte mit Einzugsgebiet von 3 km resp. 6 km ab dem Bahnhof Rafz

Weiteres Vorgehen:

Die SBB und der Gemeinderat treffen sich in der 2. Hälfte November zu Aussprachen. Vorab sind die politischen Parteien davon ausgeschlossen.

Bisherige Artikel:

Gemäss Auskunft der SBB soll der bediente Teil des Bahnhofs Rafz geschlossen werden. Mit dem Unterschreiben der untenstehenden Petition (Bittgesuch an die Schweizerischen Bundesbahnen) können Sie uns dabei unterstützen, den SBB die Wichtigkeit des Regionalbahnhofs Rafz aufzuzeigen. Wir versprechen uns davon, eine bessere Verhandlungsposition zu erreichen. 
Da dieses Bittgesuch nicht ohne finanzielle Mittel auskommt, freuen wir uns über jede Spende auf unser Konto.


Züricher Unterländer berichtet

Anbei der Artikel des Zürich Unterländer, Lokalzeitung, vom 5. Juli 2008. Publiziert wurde es auf der Titelseite und der 2. Seite. Original online

Ereignisse 2008

Einsprache gegen das zu kurze Perrondach

Bei der Einsprache gegen das Perrondach haben von ca. 800 verteilten Couverts 198 Personen ihr Recht auf Einsprache wahrgenommen. Zur Zeit liegt das Dossier beim zuständigen Fürsprech.

Die Stellungnahme der SBB lautete:
"Die Publikumsanlage gemäss Auflageprojekt hält die einschlägigen Vorschriften ein. Sie genügt dem Verkehrsaufkommen, dem Betriebskonzept und den Witterungsbedingungen vollauf. Die Einsprache ist abzuweisen."

Wir erachten die Witterungsbedingugen als nicht vollauf genügend (siehe nachfolgende Bilder)
Rampe, Perron und der Aufgang bei Zugseinfahrt

Weiteres Vorgehen:

Wir haben das Aufgebot vom Fürsprecher erhalten, am 13. November 2008 mit der SBB Bauleitung die Lage direkt am Bahnhof zu besprechen.